Konservative Orthopädie: weil viele OPs überflüssig sind

Konservative Orthopädie: weil viele OPs überflüssig sind

Konservative Orthopädie – die Alternative zur OP

Sowohl bei konkreten Verletzungen als auch angesichts chronischer Schmerzen muss nicht immer operiert werden. Vieles lässt sich sehr gut auch konservativ behandeln. Unsere Praxis ist spezialisiert auf entsprechend nicht-operative Behandlungen akuter wie chronischer Beschwerden des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates. Dazu zählen sowohl chronische Schmerzen als auch rheumatische Erkrankungen, Arthrose sowie diverse weitere Einschränkungen.

Konservative Orthopädie im Marianowicz Zentrum für Diagnose & Therapie

Große Bandbreite an Therapien

In der konservativen Orthopädie stehen heute zahlreiche Behandlungs- und Verfahrensmöglichkeiten zur Verfügung, die sowohl bestens untersucht als auch praxisbewährt sind. In unserem Zentrum kommen dabei vor allem die nachfolgenden Maßnahmen und Vorgehensweisen zum Einsatz – häufig in kombinierter Form im Sinne einer ganzheitlichen Orthopädie:

Interventionelle Schmerztherapie

Unter einer Interventionellen Schmerztherapie versteht man sowohl den Einsatz gezielter Injektionen – zum Teil auch röntgenassistiert – als auch die Anwendung modernster minimalinvasiver Verfahren, wie etwa die Denervierung an Knie- oder Wirbelgelenken oder die Lasertherapie.

Konservative Arthrosetherapie

In einem flexiblen Mehrstufenplan, der aus mehreren konservativen Maßnahmen besteht, führen wir Physiotherapie, medizinische Kräftigungstherapie, Orthetik, Interventionelle Schmerztherapie, bioregenerative Methoden sowie minimalinvasive Verfahren sinnvoll zusammen.

Schmerzkatheter

Eine weitere Form der konservativen Therapie ist der Schmerzkatheter. Er ist äußerst risikoarm, kann ambulant gelegt werden und verbleibt etwa drei bis vier Tage. Während dieser Zeit gestalten Sie wie gewohnt Ihren Alltag. Dabei werden Sie engmaschig von unserem Ärzteteam betreut.

Lasertherapie

Die Lasertherapie als weiteres minimalinvasives Verfahren hat zum Ziel, den Nucleus, die weiche Masse im Inneren der Bandscheibe, zu schrumpfen. Dies ermöglicht dem Gewebe, das sich in den Nervenkanal vorwölbt, sich zurückzuziehen, so dass der Nerv nicht mehr bedrängt wird. Häufig kommt diese Methode auch zum Einsatz, wenn der Faserring, der den Gallertkern umgibt, eingerissen ist und Schmerzen verursacht.

Hydrogel-Therapie (Kollagen-Stick)

Im Rahmen einer Hydrogel-Therapie (Kollagen-Stick) wird die Bandscheibe von innen heraus aufgebaut. Dieses Verfahren ist äußerst komplikationsarm und wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

Facettengelenks-Denervierung

Die Wirbelgelenk-Denervierung ist im Rahmen der Interventionellen Schmerztherapie die derzeit schonendste Methode, um Betroffenen den Arthroseschmerz in diesem Bereich zu nehmen – und das, ohne zu operieren. Mit einer hauchdünnen Hitzesonde verödet der Arzt dabei vorübergehend jene Nervenfasern, die den Schmerz aus dem Gelenk ins zentrale Nervensystem leiten. Die Behandlung wird bei lokaler Betäubung sowie unter ständiger Röntgenkontrolle durchgeführt und dauert lediglich eine halbe Stunde.

Knie-Denervierung

Bei diesem Eingriff werden mit einer hochmodernen Hitzesonde die Nervenfasern, die zum Knie führen und dort Schmerzen verursachen, vorübergehend verödet. Auch diese Behandlung wird unter örtlicher Betäubung und Röntgenkontrolle ambulant durchgeführt. Dauer auch hier: rund eine halbe Stunde.

Stammzelltherapie

Unsere Praxis zählt zu den wenigen Adressen in Deutschland, die eine Zulassung besitzen für das Durchführen einer körpereigenen Stammzelltherapie. Mit ihr haben unsere Spezialisten die Möglichkeit, Vorläuferzellen aus dem Bauchfett in einen gelenknahen Fettkörper, etwa dem sogenannten Hoffa'schen Fettkörper am Kniegelenk, zu injizieren. Diesen Vorläuferzellen wird eine große Bedeutung für den Stoffwechsel sowie eine spürbare Schutz- und Dämpfungsfunktion zugeschrieben.

Eigenbluttherapien

PRP („autologes conditioniertes Plasma/thrombozytenreiches Plasma“)

Die PRP-Behandlung ist eine moderne Therapieform, die den Degenerationsprozess der Gelenke verlangsamen und hinauszögern kann. Zusätzlich kann die Behandlung zu einer länger anhaltenden Schmerzlinderung führen und die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke verbessern. Mittels konzentrierter Wachstumsfaktoren aus dem Blut des Patienten können Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten Gelenkknorpel angeregt werden. Die Behandlung mit plättchenreichem Plasma ist beispielsweise bei schmerzhaften sowie leichten bis mittelschweren Arthrosen der Grade I bis III geeignet, ebenso bei frischen Sportverletzungen des Muskel-, Sehnen- und Bandapparates.

Zellfreies Eigenprotein-Serum

Bei dieser Therapie handelt es sich um ein Verfahren, bei dem aus dem Blut des Patienten die körpereigenen, anti-entzündlichen Wirkstoffe gewonnen und anschließend vervielfacht werden. Auf diese Weise entsteht ein hoch angereichertes Eigenprotein-Serum, welches in das erkrankte Gelenk eingespritzt wird. Die Behandlung bewirkt damit genau das, was der Körper aus eigener Kraft nicht mehr schafft: die Entzündung zu hemmen und die körpereigenen Reparaturmechanismen zu aktivieren. Regelmäßig beobachten wir, dass auf diese Weise auch eine Verzögerung oder sogar Vermeidung von Operationen möglich ist.

Um die jeweils bestmögliche Behandlungsmethode zu ermitteln, legen wir stets Wert auf eine ausführliche Anamnese sowie eine genaue Untersuchung.

Sonographie und Röntgen befinden sich dazu bei uns im Haus, CT und MRT werden extern durchgeführt.

Auf die Diagnose folgt ein individuelles Therapiekonzept, das präzise auf den jeweiligen Patienten und seine Beschwerden abgestimmt ist.

Sportmedizin

Unser Zentrum verfügt über modernste diagnostische Möglichkeiten und therapeutische Verfahren, um Sportverletzungen präzise abzuklären und auf möglichst schonende Weise im Sinne einer ganzheitlichen Orthopädie Abhilfe zu schaffen. Unsere Ärzte sind dazu nach den neuesten Erkenntnissen in konservativer Medizin geschult. Unser aller Ziel dabei ist, dass Sie schnell, unkompliziert und möglichst ohne operativen Eingriff wieder auf die Beine kommen.

Sportmedizin im Marianowicz Zentrum für Diagnose & Therapie

Physiotherapie & Osteopathie

Das Marianowicz Zentrum für Diagnose & Therapie folgt einem multimodalen Behandlungskonzept, das auf einer Vernetzung der einzelnen Behandlungsstränge beruht. Um Ihre Genesung so einfach und effektiv wie möglich zu gestalten, bieten wir im Bereich Physiotherapie und Osteopathie neben profundem ärztlichen Rat auch die Möglichkeit einer entsprechenden Therapie direkt bei uns vor Ort.

Medizinische Kräftigungstherapie

Je stabiler das Bewegungssystem, desto geringer das Risiko einer Schädigung. Hier kommt unsere medizinische Kräftigungstherapie zum Tragen. Gezieltes Training reduziert dabei Arthrose, Osteoporose und Rheuma, lindert oder behebt Beschwerden des Bewegungsapparates und verbessert generell die körperliche Leistungsfähigkeit.

Gang- und Statikanalyse

Hier vermessen unsere Medizintechniker mittels computergesteuerter Lichtprojektion Wirbelsäule und Gangbild und erstellen auf dieser Basis ein genaues Bewegungsprofil. Die Methode ist strahlen- und belastungsfrei. Aus den Ergebnissen der Analyse lassen sich punktgenau therapeutische Maßnahmen ableiten. Ebenso liefert sie wertvolle Hinweise für Physiotherapeuten sowie für die Anfertigung sensomotorischer Einlagen, die auf blockierte Muskelgruppen Einfluss nehmen.

Orthetik

Der Begriff Orthetik steht für Bandagen für Sprunggelenk oder Knie, die dem schmerzenden Gelenk vor allem bei längeren Gehstrecken Unterstützung und Schutz bieten. Darüber hinaus aktivieren sie durch ihren komprimierenden Effekt die gelenknahe Muskulatur. Die jeweiligen Orthesen beziehungsweise Schienen bestehen aus stabilen Kohlefasern oder Spezialkunststoffen. Sie bieten sowohl Entlastung als auch geführte Bewegung, weil sie sich am Gelenk oder an den benachbarten Extremitäten abstützen.

Orthopädische Erkrankungen, die wir im Rahmen der konservativen Orthopädie behandeln:

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