Schleim­beutel­erkrankungen

Der Schleimbeutel sorgt für ein reibungsloses Gleiten von Sehnen, Muskeln und Knochen auf einem Gelenk. Er fungiert gewissermaßen als Verschiebeschicht der Muskulatur über dem Knochen. 

Vorsicht  vor der vorschnellen Diagnose Arthrose

Entzündet sich der Schleimbeutel, beispielsweise am Knie, kommt es zu starken Schmerzen. Arthrose ist ein großes Krankheitsbild, dass sich nicht verallgemeinern lässt. Auf Röntgenbildern zeigen sich im fortgeschrittenen Alter bei vielen Menschen Spuren der Degeneration in den Gelenken. Die Diagnose Arthrose wird oft sehr schnell gestellt, obwohl die Ursache Ihrer Beschwerden vielleicht woanders liegt, etwas in einer Entzündung des Schleimbeutels, verursacht durch eine Überlastung oder Fehlstatik.

Als Fachärzte ist es unsere Aufgabe, mit den uns zur Verfügung stehenden Anamneseverfahren – körperliche Untersuchung, Patientengespräch sowie bildgebende Verfahren – eine umfassende und profunde Diagnostik vorzunehmen, um das Schmerzsyndrom auszumachen. 

„Eine operative Entfernung des Schleimbeutels ist die Ausnahme.”

Am häufigsten kommt es zu Schleimbeutelentzündungen im Bereich der Hüfte (Bursitis trochanterica) und in der Schulter (Bursitis subacromialis), so unser Spezialist Dr. Mathias Schettle.

Er empfiehlt in beiden Fällen gezielte Maßnahmen einer konservativen Therapie, die rasche Linderung der Schmerzen und einen Rückgang der Entzündung bewirken.

Wir sind für Sie da

Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin zum Thema Schleimbeutelerkrankungen vereinbaren? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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