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Stufenplan: 4. Stufe - Minimalinvasive Therapie

Bei fortgeschrittener Osteoporose sind wir heute in der Lage, morsche Wirbelkörper mittels Wirbelzement wieder stark zu machen. Über eine Sonde wird dieser Reparaturstoff direkt in den Wirbelkörper gespritzt (Vertebroplastie). Verfeinerte Varianten dieser Methode sind die Kyphoplastie, bei der ein Ballon in den Wirbelkörper eingebracht, aufgepumpt und dann mit Wirbelzement gefüllt wird.

Minimalinvasive Schmerztherapie

Vesselplastie und endoskopische Methoden

Bei der so genannten Vesselplastie wird ein ballonähnliches Netz eingesetzt, dass eine ähnliche Wirkung hat. Bei Spinalstenosen kann es Sinn machen, durch Abstandhalter, so genannte Spreizer, Platz im zu eng gewordenen Wirbelkanal zu schaffen. Das lindert Schmerzen und verbessert Gehstörungen.

Bei Bandscheibenvorfällen im Bereich der Lendenwirbelsäule können wir auch mit endoskopischen Methoden wie der Epiduroskopie helfen. Über einen winzigen Schnitt am Steißbein wird dabei ein flexibler dünner Schlauch mit Kamera oder auch kleinste Instrumente in den Wirbelsäulenkanal eingeführt. So kann man Spiegelungen und Spülungen vornehmen aber auch Bandscheibengewebe auf sanfte Art ohne große Operation entfernen.



Praxis Dr. Marianowicz

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81675 München-Bogenhausen

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