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Bleiben Sie gesund – Wir helfen Ihnen dabei!

Osteoporose-Diagnostik

Zu den wichtigsten Diagnoseverfahren gehören die Knochendichtemessung (DEXA-Methode oder quantitative Computertomografiemessung). Oftmals wird bei chronischen Rückenschmerzen durch eine Kernspintomografie der Wirbelsäule eine Wirbelkörper-Sinterungsfraktur erkannt. Sinterung bedeutet hier ein Zusammensinken des Wirbelkörpers auf Grund der Entkalkung des Knochens.

Ursächlich daran ist, neben genetischen Faktoren, das Absinken der Östrogenproduktion der Frau in den Wechseljahren (oder nach Entfernung der Eierstöcke). Auffällig ist dabei häufig auch ein chronischer Vitamin D-Mangel durch zu geringe Aufnahme, selbst bei ausreichender Sonnenexposition. Wir führen eine gezielte Labordiagnostik durch und stellen an Hand dieser Werte einen Therapieplan auf.

4D-Ganzkörper-Statikvermessung

Diese Diagnosemethode wird auch als Video-Rasterstereografie (VRS) bezeichnet und ermöglicht eine Abklärung von Formveränderungen der Wirbelsäule völlig ohne Röntgenstrahlung. Das ist gerade bei Kindern in der Wachstumsphase mit Skoliose oder Morbus Scheuermann wichtig, die regelmäßig vermessen werden müssen. Zudem kann sie die Wirbelsäule im Vergleich zu anderen bildgebenden Verfahren dreidimensional darstellen. Ein Projektor wirft bei dieser berührungslosen Untersuchung parallele Messlinien mit weißem Licht auf den Rücken, eine Videokamera gibt das Muster an einen Computer weiter. Eine Software wandelt das Ganze in ein dreidimensionales Bild um. Auch Korrekturmaßnahmen können bei dieser Methode am Bildschirm simuliert werden, um die maß geschneiderte Therapie für den jeweiligen Patienten zu finden.

Propriozeptive Statikkorrektur

Propriozeptoren im Körper sind eine Art Überwachungssystem für die Stellung und Bewegung des Körpers im Raum. Durch sie gelangen Informationen über Muskelspannung, Muskellänge, Gelenkstellung und Bewegung ins Gehirn, wo sie unbewusst verarbeitet werden. Propriozeptoren befinden sich in der Muskulatur der Extremitäten, in den Gelenkkapseln und in den Sehnen. Außerdem geben die Propriozeptoren Rückmeldung über mögliche Abweichungen. Zwischen ihnen und dem zentralen Nervensystem findet ein permanenter Check von IST-Zustand und SOLL-Zustand statt. Proriorezeptoren stellen beispielsweise auch sicher, dass sich der Körper gegen die Schwerkraft aufrichtet und das Gleichgewicht hält. Bei Fehlstellungen, etwa bedingt durch Verkrümmungen der Wirbelsäule wie bei der Skoliose wird dieses perfekte System ausgetrickst, die falsche Haltung wird im Laufe der Zeit als (neuer) IST-Zustand akzeptiert. Dies führt zu chronischen Fehlhaltungen. Über Schuhkorrekturen in Form von speziell angefertigten Einlagen lassen sich diese Fehlhaltungen ausgleichen. Über diese Korrektur werden bestimmte körpereigene Reflexe ausgelöst, die sich über Muskeln und später ganze Muskelketten in den ganzen Körper ausbreiten und so die Fehlhaltung korrigieren.

EMG und SEMG

Während der Neurologe zur Diagnostik von Nervenschädigungen Nadelelektroden verwendet, die zum EMG (Elektromyografie) direkt in den Muskel gestochen werden, kann das Oberflächen-EMG, das SEMG, die Muskelinnervation ohne Nadeln mit Klebeelektroden feststellen. Diese Methode erlaubt einen Überblick über die gesamte Muskelfunktion und die Kraftentwicklung. In Vergleich zum EMG ist dies völlig schmerzlos für den Patienten und kann zur Dokumentation des Trainingseffektes der Physiotherapie verwendet werden.



Praxis Dr. Marianowicz

Törringstraße 6

81675 München-Bogenhausen

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Fax: +49 (0)89 41 11 859-859