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Fachbegriffe gut erklärt

Osteoporose
Definition:

Wörtlich übersetzt heißt Osteoporose "poröser Knochen". Dahinter verbirgt sich ein gesteigerter Verlust von Knochenmasse durch den Abbau von Kalzium in den Knochen. Osteoporose ist inzwischen zur wahren Volkskrankheit geworden: Etwa sechs Millionen Osteoporose-Kranke gibt es in Deutschland, jede dritte Frau ist betroffen.

Alle sieben Minuten bricht sich in Deutschland eine Frau einen Wirbelknochen, zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen nach der Menopause. Die meisten ahnen nicht mal, dass sich dahinter Osteoporose verbirgt.  Was viele nicht wissen:  Auch 10 Prozent aller Männer über 60 leiden an einer sekundären Osteoporose, verursacht durch eine ungesunde Lebensweise, unausgewogene Ernährung, verstärkten Alkoholkonsum oder Medikamenteneinnahme.

Das Tückische an der Osteoporose: sie ist eher eine stille, schleichend verlaufende Krankheit. Die Knochen werden durch den Abbau von Knochenmasse so geschwächt, dass selbst geringe Belastungen wie ein leichter Sturz zu Knochenbrüchen führen können. Fast unbemerkt treten Brüche an den Wirbelkörpern auf, die dann zum so genannten Witwenbuckel führen können. Aber auch der Oberschenkelknochen oder die Speiche am Unterarm sind Stellen, an denen bei Osteoporose häufig Brüche entstehen. Erst anlässlich eines Knochenbruchs wird die Krankheit häufig überhaupt als solche erkannt. Dann ist allerdings schon viel Knochenmasse verloren gegangen, die sich auch nicht wieder aufbauen lässt. Alles, was man tun kann, ist dem weiteren Abbau vorzubeugen. Bei einer fortgeschrittenen Osteoporose kommen häufig heftige Rückenschmerzen hinzu, die Haltung ist nach vorne geneigt. Viele Frauen leiden neben den Schmerzen besonders unter dieser Veränderung des Aussehens und der zunehmenden Bewegungseinschränkung.

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