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Fachbegriffe gut erklärt

Kältetherapie
Definition:

Kälte hilft generell bei Rückenproblemen, die mit Entzündungen einhergehen. So ganz eindeutig kann man aber nicht sagen, welcher Mensch darauf anspricht. Letztlich muss jeder Patient selber ausprobieren, ob ihm Wärme oder eher Kälte gut tut. Das ist meist recht eindeutig. Man kennt das Wirkprinzip von Kältesprays, die zur kurzfristigen Schmerzlinderung bei Muskelverletzungen aber auch bei oberflächlichen kleinen chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden. Sie verengen die Blutgefäße, blockieren die Schmerzrezeptoren samt der weiterleitenden Nerven und lindern so den Schmerz. Die einfachste Form der Kältetherapie sind so genannte Cool-Packs, mit nicht gefrierendem Gel gefüllte Kunststoffkissen, die man im Eisfach aufbewahrt. Man sollte sie am besten vor der Anwendung noch mal in ein dünnes Baumwolltuch hüllen, sonst könnte der Kältereiz zu stark sein. Auch Heilerde oder Quark eignen sich für kalte Wickel und Umschläge. Eine High-Tech-Variante der Kältetherapie ist die Kryotherapie. Bei der lokalen Anwendung wird flüssiger, minus 180 Grad kalter Stickstoff als Dampf auf die schmerzenden Stellen geblasen.  Das lindert Schmerzen und macht die Gelenke kurzfristig beweglicher -  die ideale Basis für eine nachfolgende Physiotherapie. Kälte am ganzen Körper spürt man in der minus 110 Grad kalten Kältekammer. Drei Minuten im Badeanzug -  aber mit Handschuhen und Fußschützern  - reichen, um Schmerzen kurzfristig fast völlig zum Verschwinden zu bringen. Nach einer Phase von 20 Kältekammerbesuchen gaben sogar 90 Prozent  aller Patienten an, deutlich schmerzfreier zu sein und weniger Medikamente zu brauchen. Die Kältekammer soll zudem eine Stimulation des Immunsystems bewirken, deswegen hilft sie auch bei entzündlichen Rückenerkrankungen gut.

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