DeutschEnglishПо-русски

Hüftgelenksbeschwerden

Schleimbeutelentzündung

Schmerzen über dem tastbaren äußeren Hüftknochen können ein Zeichen für eine Reizung bzw. Entzündung des darüberliegenden Schleimbeutels sein. Schleimbeutel dienen gewissermaßen als Verschiebeschicht zwischen Knochen und Muskulatur bzw. Haut. Im ausgeprägten Fall ist nicht selten sogar ein hörbares „Schnappen" der Muskulatur über dem Hüftknochen zu verzeichnen.

Durch Injektionstherapien kann meistens rasch eine Linderung erreicht werden; die operative Entfernung des Schleimbeutels stellt die Ausnahme dar.

Arthrose im Hüftgelenk (Coxarthrose)

Zunehmende Bewegungseinschränkung, „Anlaufschmerzen" und belastungsabhängige Schmerzen im Bereich der Leiste, welche teilweise bis zum Knie ausstrahlen, können Anzeichen für einen Verschleiß des Hüftgelenkes sein.

Zunächst geben der körperliche Untersuchungsbefund und Röntgen- bzw. kernspintomographische Aufnahmen Aufschluß über die Ursache der Beschwerden.

Sanfte Therapien gehen vor

Die Therapie sollte zunächst immer konservativ, also nicht operativ, ausgerichtet sein. Sie besteht u.a. aus krankengymnastischen Übungsbehandlungen, physikalischen Maßnahmen, Spritzen, sowie bei Bedarf schmerzlindernden Medikamenten.

Erst bei entsprechendem Leidensdruck, sowie bei fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen, also dem Vollbild einer Hüftgelenksarthrose, stellt die operative Therapie in Form eines künstlichen Hüftgelenkes die Methode der Wahl dar.



Praxis Dr. Marianowicz

Törringstraße 6

81675 München-Bogenhausen

Tel: +49 (0)89 41 11 859-0

Fax: +49 (0)89 41 11 859-859