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Presseinformation: „Nach Untersuchung von Hunderten Jugendlichen“

Wirbelsäulenexperte warnt vor „Generation Rückenleiden“ und folgendem „Systemkollaps“

  • Dr. Martin Marianowicz: 61 % der untersuchten Jugendlichen leiden bereits an Haltungsschäden oder Rückenschmerzen
  • Behandlungskosten über Gesundheitssystem künftig nicht finanzierbar – schon heute rund 40 Mrd. an Ausgaben für Rückenleiden

(München, Juli 2011) Das deutsche Gesundheitssystem steuert aufgrund der Volkskrankheit Rückenleiden, die heute mehr denn je bereits Kinder und Jugendliche betrifft, auf einen irreversiblen Kollaps zu – so lautet das Fazit einer soeben vom Münchner Wirbelsäulenexperten Dr. med. Martin Marianowicz abgeschlossenen Untersuchung von 346 Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Haltungsschäden, Fettleibigkeit mit direkten Auswirkungen auf den Wirbelsäulenapparat, Bandscheibenvorfälle – 61 % der untersuchten Kinder und Jugendlichen wiesen bereits Haltungsschäden auf. Dr. med. Martin Marianowicz: „Das Ergebnis ist erschreckend. Rückenleiden verschlingen das Budget unseres Gesundheitssystems schon heute zu einem großen Teil. Doch aufgrund der veränderten Lebenswelt der heutigen Jugendlichen – kaum Bewegung, Fettleibigkeit –wird die Anzahl der Betroffenen, wenn nicht aktiv gegengesteuert wird, rasant weitersteigen. Eine Untersuchung unter ähnlichen Voraussetzungen vor drei Jahren hatte noch vergleichsweise bessere Zahlen zutage gebracht: Damals wiesen 50 % Haltungsschäden auf.“

Zwischen 1. Januar 2009 und 31. Dezember 2010 hatte Rückenexperte Dr. Martin Marianowicz, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenendoskopie und der Europasektion des World Institute of Pain ist, mit seinem Team Kinder und Jugendliche in seinem Münchner Zentrum untersucht. Marianowicz: „Unsere Untersuchung bezog Probanden zwischen 8 und 18 Jahren ein. Von den 61 Prozent, die Haltungsschwächen aufwiesen, klagten bereits mehr als 50 Prozent über Rückenschmerzen. Das ist fast ein Drittel der untersuchten Jugendlichen.“ Damit sind die Ergebnisse noch alarmierender als bei der Rückenstudie „500plus“ aus dem Jahr 2008, bei der über 500 Schüler des Münchner Luitpold-Gymnasiums untersucht worden waren.

Jugendsünden wirken nach

Abgesehen von einer Befragung zu den Lebensumständen und einer BMI-Prüfung wurden auch ein orthopädischer Check und eine Haltungsbewertung durchgeführt. Weitere Ergebnisse: 32 % wiesen leichte, 29 % stärkere Haltungsschwächen auf. Neben dem klassischen Hohlkreuz wurde in einer Vielzahl der Fälle auch eine zu schwache Rumpfmuskulatur attestiert. Gründe hierfür sieht Marianowicz vor allem in der veränderten Lebenswelt der Kinder. Marianowicz: „Schulsport spielt ...


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