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Fachbegriffe gut erklärt

Muskelrelaxantien
Definition:

Zu den Muskelrelaxantien gehört eine ganze Gruppe von Wirkstoffen, am häufigsten wird das Valium-verwandte Tetrazepam eingesetzt. Es gehört zu den Benzodiazepinen, also den Beruhigungsmitteln mit angstlösender Wirkung, ist jedoch ausschließlich als muskelentspannendes Mittel zugelassen. Es wirkt, wie andere Muskelrelaxantien auch, im zentralen Nervensystem und verhindert, dass Nervenimpulse, die Muskeln zur Kontraktion bringen, umgesetzt werden. Das verhindert eine Daueranspannung der Muskulatur und schützt so vor Verspannungen und Schmerzen. Muskelrelaxatien sind keinesfalls ein Dauermedikament. Sie sollten eigentlich nur dazu dienen, die Schmerzen während der Suche nach der Ursache zu lindern. Danach kommen dann andere Medikamente oder Therapien zum Einsatz.

Die häufigste Nebenwirkung von muskelentspannenden Mitteln sind Müdigkeit und Benommenheit. Bei Tetrazepam kommt aber, genau wie bei anderen Benzodiazepinen,  ein anderes gravierendes Problem hinzu: Es macht innerhalb von kürzester Zeit abhängig. Ein abruptes Absetzen des Medikaments führt deshalb zu schweren Entzugserscheinungen, deshalb sollte man sich nur mit ärztlicher Hilfe langsam aus dem Medikament ausschleichen.

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