Akupunktur

Die Akupunktur ist eine der Säulen der TCM, also der Traditionellen Chinesischen Medizin. In dieser rund 5000 Jahre alten asiatischen Heillehre geht man davon aus, dass der gesamte Körper von Leitbahnen, so genannten Meridianen, durchzogen ist. Auf diesen Meridianen fließt das Chi oder Qi, die Lebensenergie. Kommt es zu Störungen oder Blockaden dieses Energieflusses, fühlt man sich schlecht oder wird krank. Um diese Lebensenergie wieder in Schwung zu bringen, werden in der TCM verschiedene Verfahren angewandt. Neben Bewegungsübungen wie Qigong oder Taijiquan, Massagetechniken wie Shiatsu oder Tuina sind die Arzneitherapie sowie die Akupunktur mit der so genannten Moxibustion (Erwärmung der Akupunkturpunkte)  im Fokus. Gerade die Akupunktur ist im Kampf gegen Rückenschmerzen sehr effektiv. Noch vor einiger Zeit glaubte die Schulmedizin noch, dass es sich dabei um reine Placeboeffekte handeln müsste. Inzwischen hat man festgestellt, dass die diversen Akupunkturpunkte an Stellen liegen, wo Gefäße und Nerven besonders nah an der Hautoberfläche liegen, wo ein sehr viel geringerer Hautwiderstand herrscht. Man vermutet, dass es durch die Nadelreizung zu einer Ausschüttung von bestimmten Hormonen kommt, die wiederum über elektrische Impulse bestimmte schmerz fördernde Substanzen hemmen. Zudem ist sehr wahrscheinlich, dass die Akupunkturnadeln Endorphine aktivieren, das sind schmerz lindernde und stimmungs aufhellende Botenstoffe.

Anti-Interleukin-1-Therapie

Ein relativ neue und sehr viel versprechende Methode, die aus der Molekular-Biologie kommt. Bei der so genannten Anti-Interleukin I -Therapie werden körpereigene Eiweißstoffe in Wirbelgelenke oder an die entzündete Nervenwurzel gespritzt. Ideal für Arthrosepatienten, bei Ischiasbescherden oder gereizten Nerven nach einem Bandscheibenvorfall. Für diese Therapie muss dem Patienten ein wenig Blut abgenommen werden. Es enthält nämlich einen phantastischen Wirkstoff, das Anti-Interleukin-1. Diese Substanz ist in der Lage, den Knorpel zu schützen und hemmt gleichzeitig entzündungs fördernde und gelenk zerstörende Botenstoffe des Immunsystems. Dieser Wirkstoff im Blut des Patienten wird in unserem Labor zur Vermehrung angeregt, isoliert, in Spritzen abgefüllt und zunächst eingefroren. Fünf  bis acht Injektionen sind nötig für eine anhaltende Verbesserung, die zwischen ein und drei Jahren anhält. Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt. Kann sie selbst bei Patienten mit Medikamentenunverträglichkeiten oder Diabetes bedenkenlos eingesetzt werden.

Antirheumatika, nichtsteroidale (NSAR)

Zu dieser Medikamentengruppe gehören Substanzen wie Acetylsalicylsäure, Ibufrofen, Diclofenac, Metamizol und die so genannten Selektiven COX-2-Hemmer. Die NSAR lindern die Symptome von Entzündungsprozessen wie Schmerz und Schwellung und helfen bei leichten bis mittleren akuten Rückenschmerzen.  Häufigste Nebenwirkung sind Magenbeschwerden, Leber- und Nierenschäden.

Arthritis

Entzündliche Erkrankung der Gelenke.

Arthrose

Degenerative Erkrankung der Gelenke, bedingt durch Fehlbelastungen, altersbedingten Abnutzungserscheinungen, Übergewicht oder auch Verletzungen.